Wirbelsäulen- und Gelenktherapie nach Dorn

Ein indianisches Sprichwort sagt:

Wir müssen von Zeit zu Zeit
eine Rast einlegen und warten,
bis unsere Seelen uns
wieder eingeholt haben.

In der heutigen schnelllebigen Zeit ist dies für viele Menschen kaum möglich.
Wir sollen immer 100 Prozent funktionieren und niemals krank werden.
Das ist die Anforderung, die heute meist gestellt wird. Die eigenen Bedürfnisse kommen so oft zu kurz. Sie werden unterdrückt, nicht wahrgenommen.
Hinzu kommt, dass wir beruflich meist zu viel sitzen, die gleichen Bewegungsmuster haben oder hohen körperlichen Belastungen ausgesetzt sind, wodurch Fehlhaltungen entstehen können. Zusätzlich fehlt die ausdauernde und natürliche Bewegung unseres Körpers.

Auch der „innere“ Stress begünstigt Fehlhaltungen und fördert die Anspannung. Unbewusst wird eine Haltung eingenommen, auf die sich der Körper einstellt. Er versucht, auszugleichen, und sieht die „falsche Haltung“ des Körpers als normal an.
Schmerzen, Muskelhartspann und Probleme in der Bewegung und Wahrnehmung des Körpers sind die Folgen.

Was ist die Dorn-Therapie?

Die Dorn-Methode wurde 1975 nach dem gleichnamigen Dieter Dorn erfunden und ist eine Wirbelsäulen- und Gelenktherapie.

Sie ist eine Behandlung an der Wirbelsäule und den Gelenken bei Schmerzen, Kribbeln, Taubheit und seitenunterschiedlichen Körperwahrnehmungen. Aber auch eine Arthrose oder Skoliose lassen sich gut behandeln. Diese Beschwerden können akut sein oder seit Jahren in Rücken, Armen, Beinen, Füßen und Kopf bestehen.

Die Methode bietet die Möglichkeit, die Dysfunktion auf schonende Weise in ihre ursprüngliche gesunde Lage zurück zu bringen. Elemente der Meridianlehre der Traditionellen Chinesischen Medizin werden mit einbezogen.

Diese sanfte und doch sehr wirkungsvolle Therapie bietet nicht nur die Gesundung und Schmerzbehandlung von Wirbelsäule und Gelenken, sondern sie hat auch einen Einfluss auf die Organe und die Organkreisläufe im Körper. Denn aufgrund der aus der Wirbelsäule austretenden Spinalnerven und der Nähe zu den vegetativen Anteilen unseres Nervensystems kann sich eine Blockade auch auf der Organ-Ebene als chronisch-rezidivierende bzw. funktionelle Störung bemerkbar machen.
Es lohnt sich daher durchaus, einen Reizmagen, eine Sehminderung oder auch asthmatische Beschwerden mit der Dorn-Methode über die Wirbelsäule zu behandeln. So hat jeder Wirbel eine Verbindung zu inneren Organen und Segmenten des Körpers, aber auch der Psyche.

Bei der Dorn-Methode wird der gesamte Körper auf Fehlstellungen untersucht und mit sanften Therapiegriffen, wieder in seine ursprüngliche Balance gebracht.

Wie läuft eine Behandlung in der Regel ab?

Die Behandlung beginnt mit dem Ausmessen der Beinlängen. Anschließend untersuche ich das Becken und die gesamte Wirbelsäule. Zeigen sich Beinlängendifferenzen und Fehlstellungen, können diese durch sanften Druck in Verbindung mit angeleiteten Bewegungen behoben werden. Sie kommen wieder „in ihre Mitte“. Die Dorn-Therapie bietet die Möglichkeit, alle frei zugänglichen Gelenke zu zentrieren und zu entlasten. Sie darf nur von Personen mit einer Heilerlaubnis (z.B. Arzt oder Heilpraktiker) angewendet werden.

Nach der Behandlung sollten Sie viel trinken, da der Energiefluss bestimmter Meridiane und der Lymphfluss angeregt werden und somit Toxine ausgeschwemmt werden.

Sie sollten sich weiterhin Ruhe gönnen, damit dem Körper die Möglichkeit gegeben wird, sich der neuen Situation anzupassen. Sport sollte nach der Behandlung für den Rest des Tages ausgelassen werden.
Weiterhin ist es wichtig zu wissen, dass es nach der Behandlung zu Schmerzen in Form eines Muskelkaters kommen kann. Dies ist die Muskulatur, die sich an die eingerichteten Wirbel und Gelenke gewöhnen muss.

 

Meine Aufgabe ist es, zusammen mit Ihnen die Ursachen zu finden, warum es zu Fehlstellungen und Blockaden gekommen ist. In den meisten Fällen ist eine 2-3 malige Behandlung in kurzen Abständen notwendig. Bei Patienten, die die Beschwerden schon länger haben bzw. bei sehr starken Beschwerden kann es auch sein, dass die Behandlung länger fortgeführt werden muss. Individuell ist es sinnvoll auf die Vitalstoffversorgung und die Stoffwechselvorgänge des Organismus einzugehen, die Ernährungsgewohnheiten einzubeziehen oder/und bestimmte Triggerpunkte zu bahandeln.

Um den Zustand der Beschwerdelosigkeit zu erhalten, wird empfohlen, eine Dorn-Therapie prophylaktisch alle 4-6 Wochen durchführen zu lassen, da es immer wieder zu geringen Verschiebungen des Skelettsystems und des Bandapparates kommen kann.

Die Dorn-Therapie kann bei folgenden Krankheitsbildern angewendet werden:

Schmerzhaften Rückenbeschwerden
Hexenschuß
wirbelsäulenbedingten Kopfschmerzen/Migräne
Migräne
muskulärer Schiefhals
Schwindel
Ohrgeräusche
Arthrosen der Gelenke
Schulter-Arm-Syndrom
Tennis- /Golfarm
funktionelle Störungen der Beckenorgane
funktionelle Störungen der inneren Organe und Organsysteme (z.B. des Herzens oder der Leber)
Gefühl von Energiemangel

Die Methode sollte nicht angewendet werden bei:

akut entzündeten Gelenken
Tumoren
Morbus Bechterew
ausgeprägter Osteoporose
frischen Bandscheibenvorfälle bzw. nach frischen Bandscheibenoperationen
bei Verletzungen und noch nicht verheilten Brüchen